Klöckner & Co und GMH vertiefen Zusammenarbeit

Bernhard Weiß (Klöckner & Co) und Marc-Oliver Arnold (GMH)

Klöckner & Co weitet sein Angebot an grünem Stahl weiter aus: Der Duisburger Händler bezieht nun auch CO2-reduzierte Produkte von seinem Partner Georgsmarienhütte. Die ersten 25 Tonnen gingen an die Konzerntochter Kloeckner Metals Netherlands.

Klöckner & Co wird den CO2-reduzierten Stahl nach eigenen Angaben unter dem Dach der Marke Nexigen in der Kategorisierung „Plus“ anbieten. Die Skala reicht von „Start“ (Fußabdruck: 1.750 bis 1.400 Kilogramm CO2 pro Tonne), über „Step“, „Plus“ und „Pro“ bis hin zu „Prime“ (400 bis 0 Kilogramm CO2 pro Tonne). Das Unternehmen will seinen Kunden so die verlässliche Beschaffung grüner Stahl- und Metallprodukte erleichtern und ihnen vollständige Transparenz bieten.

„Durch die Kooperation mit der Georgsmarienhütte GmbH weiten wir unser Angebot grüner Produkte unter dem Dach der Marke Nexigen aus“, so Bernhard Weiß (im Bild, l.), Mitglied des Vorstands und CEO Europe von Klöckner & Co. Dadurch sei man in der Lage, die Verfügbarkeit von grünem Stahl“ erheblich zu erhöhen“.

Georgsmarienhütte recycelt Stahlschrott mithilfe eines Elektrolichtbogenofens im unternehmenseigenen Elektrostahlwerk. Gegenüber der üblichen Hochofenroute entstehen im Elektrostahlwerk fünf Mal weniger CO2-Emissionen. Durch die Nutzung von Ökostrom (Green Power) wird dieser Wert nochmals deutlich reduziert. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Kunden bei der Stahlproduktion auch den Einsatz von biogener Kohle an, um diese Werte eigener Aussage zufolge um weitere 25 Prozent zu reduzieren (Green Power Premium). „Unsere Zusammenarbeit mit Klöckner & Co ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg, die hohe Nachfrage nach grünem Stahl zu beantworten“, kommentiert Marc-Oliver Arnold (im Bild, r.), Mitglied der Geschäftsführung der Georgsmarienhütte GmbH.

Lesen Sie auch: Klöckner & Co schließt Vertrag mit Salzgitter AG

Foto: Klöckner & Co

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