ECOACERO setzt für Betonstahlstraße auf die SMS group

Das Bild zeigt vier Männer, die an einem Tisch sitzen: Von links nach rechts: Pedro Estrella, Director of ECOACERO; Giuseppe Maniscalco, CEO of industrial division Grupo Estrella; Filippo Verlezza, SMS group und Nicola Redolfi, SMS group.

ECOACERO, ein Unternehmen der ESTRELLA Group, hat SMS group mit der Lieferung einer neuen Betonstahlstraße beauftragt. Diese soll in der Nähe von Santo Domingo in der Dominikanischen Republik errichtet werden. Das Ziel: die wachsende Bauindustrie in der Region bedienen.

Als einer der größten Konzerne für Bauleistungen und -produkte im Land hat Estrella einen strategischen Schritt unternommen, um die vertikale Integration und die Vernetzung seiner Konzerngesellschaften zu stärken. Diese Diversifizierung schafft ein leistungsstarkes Portfolio, das der wachsenden Nachfrage aus der Baubranche sowohl auf lokaler Ebene in der Karibik als auch in Mittelamerika gerecht wird.

Mit der Inbetriebnahme der neuen ECOACERO-Anlage bringt Estrella ein breit gefächertes Betonstahlsortiment auf den Markt. Dieses ist gezielt auf die Anforderungen unterschiedlicher Segmente der Baubranche abgestimmt. Für die Produktion kommt modernste Technologie von SMS zum Einsatz, um höchsten internationalen Qualitätsansprüchen zu genügen.

SMS group setzt das Projekt für ECOACERO in zwei Phasen um

Die Umsetzung des Projekts, das ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit steht, erfolgt in zwei Phasen. In der bevorstehenden Phase erfolgt die Integration der Stahlerzeugung durch den Bau eines Stahlwerks mit Stranggießanlage. Dabei dient Schrott als Einsatzgut. Der umfassende Liefer- und Leistungsumfang von SMS beinhaltet die Planung und Konstruktion der kompletten Betonstahlstraße sowie die Lieferung der mechanischen und elektrischen Ausrüstung. Darüber hinaus liefert SMS einen Nachwärmofen für Knüppel, der zu einer einsträngigen Konti-Walzstraße führt. Die Endbearbeitung der Produkte erfolgt auf einem MEERdrive-Fertigblock nach neuestem Stand der Technik, die zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beiträgt und gleichzeitig die Effizienz der Anlage steigert.

Als Teil des Produktionsprozesses kommen Wasserkästen für den QST-Prozess zum Einsatz. Diese ermöglichen die Herstellung von Stahl mit verbesserten mechanischen Eigenschaften, wodurch der Einsatz kostenintensiver Legierungselemente bei der Stahl­erzeugung minimiert wird. Die Steuerung der gesamten Walzstraße erfolgt von den SMS-Automationssystemen, einschließlich Level 1 und 2, die an das SMS-Prozessoptimierungssystem Mercury angeschlossen sind.

Inbetriebnahme für Anfang 2025 geplant

Die zweite Phase besteht aus einem hocheffizienten Lichtbogenofen (EAF). Dieser verfügt über eine moderner Brenner- und Sauerstoffeinblastechnologie zur Senkung von CO2-Emissionen und Betriebskosten. Der Lichtbogenofen, dessen Beschickung mit Schrott erfolgt, ist mit den neuesten SMS-Technologien für einen sicheren und automatischen Betrieb ausgestattet zur Senkung des CO2-Fußabdrucks der Anlage. Die Überwachung der gesamten Prozesslinie von Schmelzen, Raffinieren und Gießen erfolgt durch das X Pact Level 2-System. Dieses gewährleiste eine „optimale und nahtlose“ Schnittstelle zur Walzstraße der Phase 1, so der Anlagenbauer SMS group.

Die Investition von Estrella in eine moderne Betonstahlstraße und ein neues Stahlwerk ist ein integraler Bestandteil der Strategie von ECOACERO. Das Unternehmen will damit die Marktposition in der expandierenden Immobilien- und Bau­industrie in Mittelamerika stärken. In dieser gilt Betonstahl als entscheidender Baustoff. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Anfang 2025 geplant und bekräftigt die Position von ECOACERO als eines der größten und fortschrittlichsten Stahlunternehmen in der Karibik und Mittelamerika.

 

Weitere Meldungen zum Anlagenbauer SMS group finden Sie > hier.

Foto: SMS group

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