Ukraine: ArcelorMittal investiert in neues Werk für Bauprodukte

Vertreter von ArcelorMittal und Ukraine Invest

ArcelorMittal Construction plant ein neues Werk für Bauprodukte in der Ukraine zu errichten, um den Wiederaufbau des Landes während und nach dem Krieg zu unterstützen. Die Investition soll in der Region Kiew auch 100 neue Arbeitsplätze schaffen.

Das Unternehmen ArcelorMittal Construction hat in Kiew eine Absichtserklärung mit Ukraine Invest, dem Investitionsförderungsbüro des Landes, unterzeichnet. Die geplante Investition sieht die Errichtung einer hochmodernen Produktionsstätte vor, in der Stahltrapezprofile und Sandwichpanele für die Gebäudehülle hergestellt werden. Dafür will der Konzern seinen recycelten und erneuerbar erzeugten Xcarb-Stahl in Kombination mit energieeffizienten Isolierkernen verwenden. Die Konstruktionslösung erfülle alle Anforderungen an Fassaden und Dächer von Gebäuden, insbesondere im Industrie-, Handels-, Logistik-, Agrar- und Lebensmittelsegment. Erklärtes Ziel ist ist, die beschädigte wirtschaftliche und infrastrukturelle Landschaft der Ukraine wiederzubeleben.

ArcelorMittal: „Positive Rolle beim Wiederaufbau“

In den kommenden Jahren will ArcelorMittal 40 Millionen Euro in die neue Anlage investieren – und so auch mehr als 100 neue Arbeitsplätze in der Region Kiew schaffen. „ArcelorMittal Construction ist fest entschlossen, eine positive Rolle beim Wiederaufbau der Ukraine zu spielen. Wir hoffen, mit dieser Investition nicht nur Strukturen wieder aufzubauen, sondern auch Gemeinden und das soziale Leben zu erneuern und so eine bessere und widerstandsfähigere Zukunft für alle zu gewährleisten“, erklärt Jean-Christophe Kennel, CEO von ArcelorMittal Construction.

Das Team von Ukraine Invest werde ArcelorMittal bei seinen Geschäften in der Ukraine beraten, so der geschäftsführende Direktor Oleksandr Melnychenko (Bildmitte). Zudem wolle man die Kommunikation zwischen den Vertretern des Investors und den Regierungsbehörden auf allen Ebenen ermöglichen und Unterstützung bei der Lösung von Problemen bieten, mit denen der Investor bei seinen Geschäften in der Ukraine konfrontiert sein könnte. „Ich bin ArcelorMittal Construction für die Zusammenarbeit bei der Entwicklung der ukrainischen Wirtschaft dankbar“, betont Melnychenko.

Foto: ArcelorMittal

Beitrag teilen

WhatsApp
Email
Facebook
Twitter
LinkedIn
XING

Das könnte Sie auch interessieren

Miguel López kommentiert die Thyssenkrupp Q3-Zahlen 2024/2025 durchaus positiv

Thyssenkrupp Q3-Zahlen: Auftragseingang steigt, Umsatz sinkt

Thyssenkrupp legt Q3‑Zahlen vor: Auftragseingang steigt dank Marine Systems um 21 % auf 10,1 Mrd €, Umsatz sinkt auf 8,2 Mrd €. Bereinigtes EBIT verbessert sich dank APEX, doch manche Segmente drücken das Ergebnis – trotz strategischer Fortschritte.
RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH u. Co. KG ist ein Spezialist für Rundstahlketten. Das kuftbild zeigt den Firmensitz.

Spezialist für Rundstahlketten feiert rundes Jubiläum

RUD Ketten feiert 2025 sein 150-jähriges Bestehen. Der Spezialist für Rundstahlketten aus Aalen-Unterkochen steht für Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit – und blickt mit einem klaren Fokus auf Digitalisierung und Internationalisierung in die Zukunft.
Primetals Technologies wird das Grobblechwalzwerk von Jindal Steel and Power in Angul modernisieren und so die Verfügbarkeit der Anlage erhöhen.

Jindal Steel and Power modernisiert Grobblech-Walzwerk

Jindal Steel and Power modernisiert sein 5-Meter-Grobblech-Walzwerk in Angul mit Primetals Technologies. Die neue Automatisierungsplattform ist die erste ihrer Art in einem indischen Walzwerk dieser Größe. Sie soll vor allem auf zwei Aspekte einwirken.
Ausgezeichnete Qualität: Am 5. August nahmen Reiner Hagemann und Philipp Vetter von der Badische Stahl-Nebenprodukte GmbH (BSN) die QUBA-Zertifizierung für die Produkte BEOSALT und BEOSIL entgegen. – V.l.n.r.: Reiner Hagemann (Geschäftsführer BSN), Thomas Fischer (Geschäftsführer Qualitätssicherung Sekundärbaustoffe GmbH), Philipp Vetter (Qualitätssicherung BSN)

QUBA-Zertifizierung für Sekundärbaustoffe von BSN

Die Badische Stahl-Nebenprodukte GmbH hat für ihre Sekundärbaustoffe „Beosalt“ und „Beosil“ eine QUBA-Zertifizierung erhalten. Die Zertifizierung höchste Qualitäts- und Umweltstandards bestätigen und die Eignung für drei Einsatzbereiche bescheinigen.
Mit den Make-to-Order Days, kurz MTO Days, geht am 9. und 10. Juni 2026 auf dem Stuttgarter Messegelände ein neues Veranstaltungsformat an den Start.

Make-to-Order Days 2026 als neue Messe im Juni 2026

Am 9. und 10. Juni 2026 startet mit den Make-to-Order Days auf dem Messegelände Stuttgart eine neue Fachmesse für auftragsbezogene Präzisionsfertigung. Das Format richtet sich an Entscheider aus verschiedenen Industriebranchen.
Das Bild zeigt die beiden WSM-Geschäftsführer, dem Verband für die Stahl- und Metallverarbeitung.

Stahl- und Metallverarbeitung: WSM warnt vor Stillstand

Die deutsche Stahl- und Metallverarbeitung kommt im ersten Halbjahr 2025 nicht vom Fleck. Der Branchenverband WSM fordert von der Politik entschlossenes Handeln, um den industriellen Mittelstand vor Substanzverlust zu bewahren.
Anzeige
MPT

Newsletter

Jetzt Fachabo starten

Erhalten Sie exklusiven Zugriff auf alle Fachartikel, Whitepaper und Analysen.

Kontakt in die Redaktionen

Abo- und Bücherservice

Newsletter